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27.01.2010 |
Zwischen Frisör und
Nähstube
FDP-Abgeordneter eröffnet
Stadt-Büro
KÖNIGS
WUSTERHAUSEN Beim Gang über die Königs-Wusterhausener
Bahnhofstraße können Passanten neben den üblichen
Besorgungen bald auch einen Abstecher in den „Landtag“
machen. Der Zernsdorfer FDP-Landtagsabgeordnete Raimund
Tomczak eröffnet in der Passage zwischen Frisör und Nähstube
sein Abgeordnetenbüro: Es ist praktisch sein verlängerter
Arbeitsplatz aus dem Potsdamer Parlament.
„Ich bin froh, diesen Ort gefunden zu haben, wir haben in
der ganzen Stadt gesucht“, sagte Tomczak bei der
Einweihungsfeier mit Gulaschsuppe, Schnittchen und Sekt am
Montagabend. In spätestens zwei Wochen soll das Büro richtig
arbeitsfähig sein, Tomczaks langjährige Mitarbeiterin
Annette LAFSA wird es
betreuen. Der FDP-Politiker ist der erste
Königs-Wusterhausener Landtagsabgeordnete, der ein eigenes
Büro in der Innenstadt hat. Seine Kollegen von der SPD und
den Linken nutzen vorhandene Räume ihrer Parteien.
Zur Einweihung kamen zahlreiche Gäste vorbei. Königs
Wusterhausens Ex-Bürgermeister Jochen Wagner war da und der
frühere Groß Köriser Bürgermeister Detlef Roggan, außerdem
der CDU-Kreistagsabgeordnete Norbert Schmidt und Lutz Krause
von der Bürgerliste. Aus dem Nachbarkreis Teltow-Fläming kam
Rangsdorfs Bürgermeister und FDP-Kreischef Klaus Rocher
herüber. Königs Wusterhausens Stadtoberhaupt Lutz Franzke
(SPD) tauchte ebenfalls kurz auf. Es war ein Kommen und
Gehen. Wenn es nach den Liberalen geht, kann das auch in
Zukunft so sein. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der
FDP-Landtagsfraktion, Marion Vogdt, freute sich über das
Interesse. „Ich hoffe, die Bürger nehmen dieses Angebot an.
Jeder sollte diese Möglichkeit nutzen“, sagte sie.
Im Abgeordnetenbüro wird es regelmäßige Sprechstunden mit
Tomczak geben, Besucher können sich außerdem stets mit ihren
Anliegen ans Büro wenden. paw
Quelle: Märkische
Allgemeine, Dahme Kurier, 27.01.2010
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